Moderation

 

„Der Moderator hilft der Gruppe“ heißt die einfache Erklärung auf die Frage nach den Aufgaben eines Moderators. Klingt leicht, oder? Eine Gruppe zu moderieren, bedeutet flexibel zu sein, schnell passend reagieren zu können und Motivations- sowie Fragetechniken zu kennen.  Moderatoren sollten daher gut vorbereitet sein.

Planung

Der Moderator gestaltet den äußeren Rahmen und seine Aufgaben fangen schon vor dem Gruppentreffen an: Termin anberaumen, Raum auswählen, Gruppenmitglieder einladen und das Thema mitteilen. Dann geht die eigene Planung los: Moderations-Utensilien, Vorbereitung auf die Gruppe, Festlegen der Roadmap. Ein Minimum an Kenntnis über das angesetzte Thema ist übrigens sehr empfehlenswert, damit nicht schon in der Anmoderation der Gruppenarbeit das erste Fettnäpfchen getroffen wird.

Kommunikation und Gruppendynamik

Für jeden Moderator sind Kenntnisse der Kommunikation und Erfahrung mit Gruppendynamik unabdingbar. Moderatoren sollten sich ihrer Rolle bewusst sein: Sie sollten in der Lage sein, ein Gruppengespräch oder gar Diskussion einzuleiten und zu führen, d.h. beim Thema bleiben.

Kreativitätstechniken

Was, wenn keine Diskussion in Gang kommt? Da ist ein Moderator gefragt: Mit Hilfe von Kreativitäts- und Fragetechniken kann er Leben in die Gruppe bringen. Kreativitätstechniken sollte er verständlich erklären und sicher anwenden können. In der Praxis hat sich bewährt: Keine komplexen Regeln, bei denen die Gruppendynamik beim Verstehen der Technik schon ausgebremst wird. Die Auswahl der Kreativitätstechnik und deren Vorbereitung (Utensilien) sollten in der Planung dringend berücksichtigt werden.

Das Ergebnis einer 10-köpfigen Gruppe auf die Frage „Was ist Moderation“ sieht übrigens so aus. Ein gelungenes Team-Work finde ich.

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„Moderation“ als PDF zum Download

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