Techniken – auswählen und anwenden!

Im Corporate Blog von braintool – Green Light – habe ich den Beitrag „Kreativitätstechniken für Projektmanager“ gelesen, der mich an die Vielzahl von Techniken im Qualitätsmanagement erinnert hat (M7 und Q7). Und dann hatte ich nur noch einen Gedanken…

Es ist gut, dass es Techniken gibt. Man muss sie nur anwenden.

Bei mehreren Gesprächen mit Projekt- und Qualitätsmanagern zum Thema kam sehr schnell der Konsens auf, dass die bekannten Techniken sehr gut und sinnvoll sind, jedoch zu selten bzw. nicht konsequent angewendet werden.

An der Anwendung scheitert’s

Viele Techniken sind in der Tat einfach, Brainstorming zum Beispiel. Um diese Technik einzusetzen braucht es für den Moderator nur einen Moment der Überlegung, wann und wie er die Technik einsetzen möchte und schon kann es losgehen.  Im Team sollte man sich daran gewöhnen, regelmäßig Kreativitätstechniken einzusetzen.
Manche Situationen erfordern bestimmte Analysewege, um z.B. Fehler in einem Produktionsprozess herauszufinden. Die Frage nach dem „Warum“ ist nur eine winzige davon, die sehr schnell eingesetzt werden kann. Andere Methoden sind vor allem für die Statistik wesentlich aussagekräftiger (z.B. Qualitätsregelkarten).

Weniger ist mehr

Es gibt eine Vielzahl von Techniken, die sinnvoll sind. Jedoch kommt es darauf an, dass der Moderator sie sicher beherrscht und ohne Umschweife erklären kann. Bei der Planung der Moderation sollte er sich daher Gedanken machen, welche er einsetzen will. Je mehr Erfahrung in der Moderation vorhanden ist, desto mehr entsteht ein Gefühl für Techniken. Ein guter Moderator ist übrigens nicht an der Menge der Techniken zu erkennen, sondern am gezielten Einsatz.

Auch die QM-Techniken sollten wohldosiert eingesetzt werden, denn sie nehmen Zeit in Anspruch. Vor allem sollte Zeit für die Auswertung anberaumt werden – daran hapert es am meisten.

An die Technik heranführen

Manche Gruppen verdrehen mit recht die Augen, wenn Sie zum x-ten Male verkünden „So, wir machen mal eben ein Brainstorming, und zwar folgendermaßen…“. Wenn die Gruppe (egal ob im lernenden Kontext oder in einer Teamsitzung) die Technik bereits kennt, beginnen Sie doch einfach damit. Eine Technik fließend einzusetzen macht sie tatsächlich zu einem kurzweiligen und effektiven Instrument.

„Techniken – auswählen und anwenden!“ als PDF zum Download.

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